Viele Jahre verbrachte Yolanda ihren Urlaub auf der tunesischen Sonneninsel Djerba, bevor sie den Schritt wagte, sich beruflich an die Insel zu binden. Seit 2014 ist die Frohnatur mit schweizerischen Wurzeln Teil der Aldiana-Familie. Was das bedeutet, verrät sie im Rahmen von #wirsindaldiana.

In welchem Bereich arbeitest du bei Aldiana und wie lange schon?

Yolanda Aldiana Djerba

Ich habe 2014 in der Reservierung angefangen und so das erste Mal Hotellerie-Luft geschnuppert. Ich kannte Djerba zu diesem Zeitpunkt bereits seit 10 Jahren als Urlauberin und immer wieder fielen die Abschiede von der Insel schwer. Natürlich geisterten Gedanken durch meinen Kopf, wie es denn wäre, auf dieser schönen Insel arbeiten zu können – da, wo andere Urlaub machen. Aber diese Gedanken hatte ich immer als Hirngespinst beiseite geschoben. Urlaub ist ja auch schön.

2013 war ich dann während meines Urlaubs zweimal als Tagesbesucher im Aldiana Club Djerba Atlantide und habe zufällig mitbekommen, dass es für die neue Saison freie Stellen gibt. Das musste man mir nicht zweimal sagen und schon war die Bewerbung unterwegs. Ein Anruf im Januar 2014 ließ diesen heimlichen Traum in Erfüllung gehen und war zugleich der Startschuss für eine absolut neue Erfahrung.

Am 20. Mai 2021 beginnt nun meine 8. Saison auf Djerba und ich bereue keine Sekunde. Zuletzt war ich als Assistant Front Office Manager tätig und nehme ab 2021 eine neue Herausforderung als Assistentin des General Managers an. Zudem werde ich mich weiterhin um die Reservierungen kümmern, so ganz ohne Front Office geht es dann doch nicht. Ich freue mich sehr, wenn es hier endlich wieder losgeht und wir wieder unvergessliche Momente mit unseren Gästen verbringen können.

Apropos General Manager: Clubchefin Füsun hat uns bereits einiges aus der Umgebung des Aldiana Club Djerba Atlantide gezeigt: Ob Quadfahren, ein Ausflug nach Djerbahood oder eine Wüstensafari – auf der tunesischen Insel wird es sicherlich nicht langweilig.

Was magst du an deinem Job besonders gern?

Die Arbeit in einem Club ist so abwechslungsreich und vielseitig, wie man es sonst wohl selten findet. Schon der Weg ins Büro macht gute Laune. Die Sonne scheint, der Himmel so blau, vorbei am Palmengarten… Man trifft immer wieder freundliche Gesichter und durch den täglichen Gästekontakt kommen immer wieder interessante Gespräche zustande. Die Gala-Abende, die Beach-Partys und viele andere Events – es ist immer Leben im Club und das gefällt mir sehr.

Aldiana Djerba Weg zum Strand

In der Vergangenheit habe ich bei mehreren Shows mitgewirkt und habe sozusagen einen Abstecher ins „Show-Business“ gewagt. Das hätte ich mir davor in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können, vor Publikum aufzutreten.

Angefangen hat meine „Show-Karriere“ mit einer simplen Aussage wie „falls du ein pinkes Meerjungfrauen-Kostüm findest, bin ich dabei“. Da habe ich die Rechnung ohne die Choreographin gemacht und nach wenigen Minuten stand sie mit einem pinken Kleid in meinem Büro. Kneifen ging nun definitiv nicht mehr, somit hatte ich meine erste Rolle in der Tasche.

Zugegeben, es hat mich schon ziemlich Überwindung gekostet vor so zahlreichem Publikum aufzutreten und bestimmt habe ich mit meinem Lampenfieber alle verrückt gemacht.

Yolanda im oinken Meerjungfra-Kostüm

In einer anderen Show gings dann hoch hinaus und ich habe mich auf Stelzen getraut, um die Welt mal von etwas weiter oben zu sehen. Es war eine absolut tolle Erfahrung, im Theater auf der Bühne stehen zu dürfen und in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Die Erleichterung war jedes Mal groß, wenn die Show zu Ende war und die Gäste applaudierten.

Tipp: Janina und Hakan gewähren einen Blick hinter die Kulissen der Aldiana Live-Shows

Auch die Arbeit in einem anderen Land ist sehr spannend und bereichernd. Es ist schön, wie zwei so unterschiedliche Kulturen so harmonisch miteinander zusammenarbeiten können. Ich finde, wir sind hier ein unschlagbares Team und gehen freundlich und respektvoll miteinander um.

Was wissen die Kollegen und Gäste an dir zu schätzen?

Es ist gar nicht so einfach, sich aus der Sicht von Kollegen und Gästen zu beschreiben. Da müsste man sie am besten direkt fragen. Ich glaube sie finden mich ganz nett und umgänglich. Ich glaube sie nehmen mich als humorvolle Person wahr, welche nie schlechte Laune hat. In geselligen Runden bin ich gerne dabei. Ich habe immer ein offenes Ohr und helfe gerne, wenn man mich braucht. Meine schweizerische Genauigkeit kommt glaub ich auch gut an. Ach ja, meinen Schweizer Akzent finden viele sympathisch.

Was ist aus deiner Sicht das Besondere an Aldiana?

Aldiana ist für mich wie eine Familie. Die Gäste und Kolleginnen und Kollegen machen es zu einem Zuhause. Gäste werden zu Freunden und die Freude auf ein Wiedersehen ist jedes Mal groß. Es spricht für Aldiana, dass viele Mitarbeiter schon seit Jahren Teil dieser Familie sind und täglich als Gastgeber ihr Bestes geben. Gerade in schwierigen Zeiten wie wir sie aktuell durchleben, erkennt man die wahren Freunde. Der Club auf Djerba wurde unglaublich großzügig von unseren Gästen unterstützt und das ist einfach ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Zu wissen, dass die Mitarbeiter unseren Gästen so am Herzen liegen. Genau das mach Aldiana so besonders.


Der Club auf Djerba ist für mich etwas ganz Besonderes. Ich glaube, wenn man den Club persönlich kennen gelernt hat, ist es nicht schwierig, meine Wahl nachvollziehen zu können.

Die Atmosphäre im Club, der weiße Sandstrand, das Meeresrauschen, der grüne Palmengarten und dann die traumhaften Sonnenuntergänge oder die Sonnenaufgänge (die leider zeitlich etwas zu früh stattfinden). Kommt dann noch orientalische Musik dazu, ist es einfach perfekt. In zwei/drei Flugstunden kann man in eine ganz andere Welt abtauchen. – Komm am besten vorbei und überzeug dich selbst davon.


Was machst du privat? Hast du irgendwelche Hobbys oder hast du etwas besonders gern?

An meinem freien Tag genieße ich den Strand oder fahre in die nahe gelegene Lagune, dort gibt’s frischen Fisch und den Blick aufs Meer gratis dazu. Ich fahre aber auch ganz gerne mal nach Houmt Souk in die Insel-Hauptstadt und schlendere durch die Gässchen. Im El Fondouk bin ich besonders gerne und genieße in entspannter Atmosphäre einen Kaffee. Aber auch einem leckeren Eis kann ich nur schwer widerstehen.

Die Strecke nach Houmt Souk bin ich schon so oft gefahren, aber es ist immer wieder ein spezielles Erlebnis. Ich entdecke immer wieder was Neues.

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Ich finde es schön, auch das Leben außerhalb des Clubs zu erleben. Die Inselbewohner sind sehr gastfreundlich. Sei es der Taxifahrer oder der Gemüsehändler, sie sind immer wieder gerne für Smalltalk zu haben.

Ständiger Begleiter – mein Handy. Ich fotografiere, auch wenn gefühlt zum tausendsten Mal, sehr gerne das Meer, Palmen, Sonnenuntergänge oder sonstige Motive, die sich anbieten. Da muss man auf der rasanten Fahrt den Taxifahrer schon mal bitten, anzuhalten, weil da gerade ein Flamingo im Wasser steht. Ich kann mich einfach irgendwie nicht sattsehen.

Die Insel Djerba ist nicht sehr groß und warum nicht einfach mal mit dem Auto aufs Festland fahren, welches man über den Römerdamm oder mit der Fähre in kurzer Zeit erreicht. Ein absolut unvergessliches Erlebnis war das Musik-Festival inmitten der Wüste, eindrücklich war der Besuch von Höhlenwohnungen im Süden oder ein Ausflug in die große Shopping-Mall im Norden Tunesiens, die Einkaufstüten waren dementsprechend gut gefüllt. Ich habe von Norden bis Süden viele Regionen gesehen und keine Frage, das Land hat viele schöne Fleckchen zu bieten, aber am Ende komme ich immer wieder gerne auf „meine“ Lieblingsinsel zurück.

Da du schon so viel herumgekommen bist: Was sind deine Djerba Geheimtipps?

Es lohnt sich auf jeden Fall, die Inselwelt außerhalb des Clubs kennen zu lernen.

Schnapp dir ein Taxi und fahr nach Erriadh, ein kleines Städtchen etwa 40 Minuten vom Club entfernt, und entdecke „Djerbahood“.

Dieses malerisches Städtchen wurde mit Street-Art Kunstwerken vieler verschiedener Künstler aufgehübscht. Da diese Kunst vergänglich ist, kommen immer wieder neue Gemälde hinzu damit auch der nächste Besuch wieder neue Fotomotive zu bieten hat.

Mehr Eindrücke und Infos zu Djerbahood

Djerbahood Streetart
©Galerie Itinerrance

Natürlich sollte man auch den bunten Wochenmarkt in der Inselhauptstadt Houmt Souk nicht verpassen. Das bunte Treiben ist ein Shopping-Erlebnis der etwas anderen Art. Ob Souvenirs, Gewürze oder frische Datteln… Nur gucken ist da nicht immer ganz einfach und die eine oder andere Tüte kommt dann wieder mit nach Hause.

Wer es gern etwas ruhiger mag, findet nur ein paar Kilometer vom Club entfernt in Sidi Jmour die schönsten Sonnenuntergänge der Insel. Fernab vom Tourismus kann man hier die Welt um sich herum für einen Moment vergessen.

Den abenteuerlustigen Gästen empfehle ich eine unvergessliche Wüstentour mit Übernachtung unter einem Sternenzelt in der Wüste im Süden Tunesiens. Wem die Fahrt durch die Dünen mit dem Quad zu rasant ist, wählt die gemütlichere Variante mit dem Kamel.

3 Comments on “#wirsindaldiana: Yolandas Büro mit Aussicht auf Djerba”

  1. Hallo Yolanda.
    Es freut mich ganz besonders, das du die neue Aufgabe angenommen hast. 👍Ich denke, Ihr seid ein super Team. Ja der Aldiana Djerba ist etwas ganz besonderes. Darum kommen wir ja auch sooooo gerne nach Hause. Wir können auch richtig zickig werden, wenn Menschen das nicht verstehen wollen. OB GAST ODER ANGESTELLTER, ALLE GEHÖREN DAZU.🥰 Bis bald. SEE YOU.

    1. Vielen Dank! Wir sind wirklich ein super Team. 🙂 Wir freuen uns schon sehr, wenn ihr uns das nächste Mal besuchen kommt!

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