Wir haben uns mit Jens Lassen, Clubchef im Club Aldiana Calabria, auf einen Schnack getroffen. Wir wollten wissen, was Aldiana für ihn bedeutet, was sein Lieblingsort im Club ist und was er am Buffet am liebsten nascht.

Jens Lassen Clubchef Aldiana Calabria

Jens Lassen ist ganz frisch seit März 2020 als GM im Aldiana Calabria tätig. Dem ein oder anderen wird er aber bestimmt noch von seiner Zeit in Side und in Fuerteventura 2015 und 2016 bekannt sein.

Was bedeutet Aldiana für dich?

Ich liebe es Ferien-Hotellerie zu machen. Besonders die Clubhotellerie hat eine besondere Art, Urlaub für den Gast zu gestalten. Wir sind einfach näher dran und gestalten viel mehr mit als in der klassischen Hotellerie.
ALDIANA. Hier ist es noch wesentlich authentischer. Weniger zentralisiert und mehr Spielraum für den individuellen Club.

„Der Club ist quasi noch neu und muss nun erst einmal seine ID finden. Dabei zu sein ist eine besondere Aufgabe.“

Was ist dein Lieblingsort im Club und warum gerade dieser?

Die Terrasse über der Pool Bar. Man sieht von dort noch alles, aber kann dort in Ruhe tolle Gespräche führen.

Und dein Lieblingsort in der näheren Umgebung?

Ich habe mich besonders in das kleine Bergdörfchen Civita verguckt. Gerne gehen wir da schon am Nachmittag hin und bleiben bis abends in einem der typischen Restaurants. Hier ist das Leben einfach etwas entschleunigt…

Noch eine letzte Frage: Vor allem in Italien hat gutes Essen ja einen besonderen Stellenwert… Was ist dein Lieblingsgericht aus dem Aldiana Club Calabria?

Das Einfachste ist manchmal das Beste: Spaghetti all’aglio olio e peperoncino

Magst du uns das Rezept verraten?

Spaghetti all’aglio olio e peperoncino aus dem Aldiana Club Calabria

Man nehme Knoblauch, sehr gutes Olivenöl, scharfe Pfefferoni – und eines der einfachsten, schmackhaftesten und berühmtesten Nudelgerichte der neapolitanischen Küche ist fertig.

Aber: Von der Qualität der wenigen Zutaten hängt der Geschmack des Gerichts ab.
Drei Nudelsorten sind erlaubt: Vermicelli, Linguine oder Spaghetti.

Wichtig ist auch, den Knoblauch nicht verbrennen zu lassen. Die Schärfe der Peperoncini sollte das Aroma der anderen Zutaten nicht überstimmen, sondern nur unterstreichen.

Und noch etwas für die Schlaufüchse

Aber wusstest du schon, dass die Pasta Aglio Olio Peperoncino einst der Gabel zum Durchbruch verholfen haben?

Der römische Dichter Ovid prägte lange die Tischetikette an italienischen Tafeln. Er empfahl, feste Speisen mit den Spitzen von Zeige-, Mittelfinger und Daumen der rechten Hand zu greifen und sie so zum Mund zu führen. Im Sommer des Jahres 1004 heiratete nun die byzantinische Prinzessin Maria Argyropoulaina den Dogen Pietro Orseolo II. Doch die Prinzessin weigerte sich, beim Hochzeitsbankett mit den Fingern zu essen und sie sich schmutzig zu machen. Stattdessen griff sie zu einem Werkzeug, das sie aus ihrer Heimat mitgebracht hatte: zwei längliche, spitze Zacken an einem schmalen Stiel – die piròn – so hieß die erste Gabel

Ferdinand IV., König von Neapel mochte besonders gern dünne Spaghetti – mit Knoblauch und Öl mariniert. Diese „Vermicelli alla Borbonica”, heute als „Aglio Olio e Peperoncino“ bekannt, waren mit Fingern kaum zu essen. Gennaro Spadaccini, der findige Kämmerer des Königs, passte die vorhandene Version der Gabel an diese Spaghetti-Sorte an.


Schlemmen und genießen im Club Aldiana Calabria

Aldiana Club Calabria Pool

Komm nach Süditalien und genieße italienischen Hochgenuss aus der Küche. Mit dem Aldiana All Inclusive Angebot kannst du dich nach Herzenblaune durch die umfangreichen Buffets, Gourmetmenüs und leichte Wellness-Kreationen schlemmen. Es erwartet dich unser Buffetrestaurant mit Live-Cooking-Stationen und Außenterrasse und eine clubeigene Pizzeria.
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